Freie Fahrt auf Lindenstraße und Rottenburger Straße

Gaben die Lindenstraße, den neuen Rathaus-Kreisel und die Rottenburger Straße für den Verkehr frei (von links): Thomas Schweigerbeck, Technischer Leiter Tiefbau von Fahrner Bau, Yvonne Haller vom Ergoldinger Bauamt, Bernhard Pritscher, Fachbereichsleiter Verkehrsanlagen von BBI Ingenieure, Bürgermeister Andreas Strauß, BBI-Geschäftsführer Dr. Werner Weigl und Walter Weinberger, Leiter der Niederlassung Landshut der Streicher Gruppe.

Markt Ergolding schließt Millionenprojekt für mehr Verkehrssicherheit im Zeitplan ab

Der Markt Ergolding hat das Großprojekt Sanierung und Neugestaltung von Lindenstraße und Rottenburger Straße bis auf Restarbeiten abgeschlossen. Die Lindenstraße ist vom neuen Kreisverkehr am Rathaus bis zur Landshuter Straße fertiggestellt. Im kommenden Frühjahr werden die Erweiterung des Peterskirchen-Vorplatzes und die Neugestaltung der Parkplätze von dort bis zur Sternstraße in Angriff genommen. Die Rottenburger Straße ist bis auf die Markierungsarbeiten fertiggestellt. Die Markierung wird im Frühjahr aufgebracht. Die Grünanlagen beider Straßenzüge werden ebenfalls im nächsten Jahr zusammen mit der Neugestaltung des Rathausvorplatzes und des Rathausinnenhofes endgültig wiederhergestellt werden.

Am heutigen Dienstag haben Bürgermeister Andreas Strauß und Vertreter der beteiligten Baufirmen die beiden Hauptverkehrsadern und den neuen Kreisverkehr am Rathaus komplett für den Verkehr freigegeben. Die Marktgemeinde trägt die gesamten Kosten und investiert insgesamt rund fünf Millionen Euro für mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärmbelastung.

„Ich freue mich, dass wir den Zeitplan dieser Großbaustelle eingehalten haben und bis auf kleinere Arbeiten noch in diesem Jahr fertig geworden sind“, sagte Strauß. Seit Ende März waren Lindenstraße und Rottenburger Straße gesperrt. Bis Donnerstag wird noch gearbeitet. „Ich danke den Anwohnern und Geschäftsleuten für ihr Verständnis für die monatelangen Einschränkungen und den Baufirmen für die gute Arbeit, um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Der Aufwand hat sich für alle gelohnt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

In der Lindenstraße wurde das Fahrbahnpflaster fast auf der kompletten Länge durch einen Asphaltbelag ersetzt, um die Lärmbelastung für die Anlieger zu reduzieren. Wesentliche Bereiche der Lindenstraße wurden umgestaltet: Dort machen Querungsinseln und eine schmalere Fahrbahn die Straße barrierefrei und sicherer. Bei den Geschäften und in der Nähe des Rathauses entstanden neue Parkplätze. Und die platzähnliche Optik einzelner Abschnitte mit Granitpflaster auf der Fahrbahn und kleinen Grünanlagen wertet den Straßenzug weiter auf. Zudem wurde die Kanalisation saniert.

Durch den Bau des Kreisverkehrs ist die Rathaus-Kreuzung nun übersichtlicher. Der Verkehr fließt langsamer und ist damit sicherer. Sichergestellt ist, dass auch Gelenkbusse, Sattelzüge und landwirtschaftliche Fahrzeuge den Kreisel befahren können.

Die Fahrbahn der Rottenburger Straße ist schmäler geworden. Dafür gibt es jetzt einen durchgehenden Geh- und Radweg und Querungsinseln für mehr Verkehrssicherheit. Auf Höhe der Zufahrt zum Rathaushof wird eine Ampelanlage installiert. Die Kanalisation wurde in der Rottenburger Straße ebenfalls erneuert.

Alle Bauabschnitte waren insgesamt 2,1 Kilometer lang. Es wurden 3,6 Kilometer Kanalleitungen und mehr als 500 000 Pflasterelemente verlegt und 40 000 Kubikmeter Erde bewegt – das entspricht etwa 4500 Lastwagenladungen. Außerdem wurde die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet.

Die Busse von RBO und Stadtwerken fahren noch bis kommenden Freitag über die Umleitungsstrecken, danach fahren die Linien wieder die üblichen Routen auf Lindenstraße und Rottenburger Straße.

6 Kommentare zu “Freie Fahrt auf Lindenstraße und Rottenburger Straße”

  1. Werner Rückerl sagt:

    Es ist schön, dass die Lindenstraße jetzt asphaltiert ist, mir erschließt sich nur nicht warum der Gemeinderat unbedingt noch einen Teil pflastern wollte. Die Pflastersteine vereisen im Winter immer als erstes und sind lauter. Ausgerechnet vor einem Seniorenheim?
    Nach zwei Jahren wird auch wieder das Grünzeug aus den Fugen wachsen, was aber zum Ergoldinger-Wappen passt.
    Sonst finde ich die Baumaßnahme und die Beleuchtung gut gelungen.

  2. Andreas Strauß sagt:

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Die Pflastersteine wurden auch im Marktgemeinderat sehr diskutiert. Der Bereich um das Seniorenheim wollte man als Platz gestalten und so hat es eine Mehrheitsentscheidung für den Pflasterbelag gegeben. Ähnlich war es auch bei dem Bereich vor dem Rathaus

  3. Christian Schmidt sagt:

    Aha Aha die Bauarbeiten sind also abgeschlossen? Dann ist das also tatsächlich euer Ernst, dass die neue Lindenstraße im Bereich der Peterskirche, wo die neue auf die alte Straße trifft, viel schmäler ist?
    Hier verspringt der Bordstein einfach mal um min. 1m…

  4. Andreas Strauß sagt:

    Dieser Bereich wird vermutlich ab April noch fertig gestellt. Hier muss der Zugang zur Kirche und die Parkplätze unterhalb und gegenüber der Kirche noch erstellt werden. Gleichzeitig muss auch der Asphaltsbelag noch aufgebraucht werden. Hier ist die FeinSchichten noch nicht oben, die kommt eben noch hinauf. Darum ist dieser Teil noch nicht ganz fertig.

  5. Lydia sagt:

    Hallo Andi,

    bleibt eigentlich das Parken entlang der Fahrbahn im Bereich zwischen Badergasse und Jägergasse erlaubt?? Es ist nämlich ganz schön eng hier wenn mehrere Fahrzeuge hintereinander parken. Da war nämlich kein Platz zum Ein- scheren. Heute sah ich, dass der Gegenverkehr dann mit zwei Reifen auf den Fußgängerweg ausgewichen ist, weil die Autos nicht vorbei kamen.

    Viele Grüße

    Lydia

  6. Andreas Strauß sagt:

    Guten Morgen Lydia, wir haben nun mal die ersten Bereiche der Lindenstraße mit entsprechenden Parkeinschränkungen versehen. Wir müssen jetzt mal abwarten wie sich alles entwickelt und wo es noch sinnvoll ist, dass z.B. Parkverbote ausgesprochen werden. Ferner werden die Verbote nun auch überwacht und bei Missachtung auch entsprechend mit einer Gebühr geahndet.
    Aber überall können wir das Parken auch nicht verbieten.
    Liebe Grüße
    Andi

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